Geschichte

Das MEGAWATTHAUS steht auf historischem Gelände. In den Jahren ab 1915 entstand das zwischenzeitlich modernste und größte Braunkohlekraftwerk der Welt mit einer Leistung von bis zu 470 MEGAWATT.

Für die bis zu 2000 Arbeiter wurde in den 1920er Jahren unmittelbar am Werksgelände eine Wohnsiedlung errichtet, die mit viel Grün und ihren bunten Fassaden an englische Gartenstädte erinnert. Zu DDR-Zeiten wurden allein 10% des Strombedarfes der Republik in Zschornewitz erzeugt. Seit 1992 wurde in die „Werkssiedlung Kolonie Zschornewitz“ mit Einnahmen aus Fördermitteln, Eigenmitteln der Stadt Gräfenhainichen und Ausgleichsbeiträgen der Grundstückseigentümer über 7 Millionen Euro für die Entwicklung der Werkssiedlung eingesetzt.

Nur 100m vom ehemaligen Werkseingang steht das MEGAWATTHAUS. Es liegt etwa 200m von der Hauptstraße, sehr ruhig, mit Blick Richtung Norden auf das ehemalige Werksgelände und dem heutigen Kraftwerksmuseum.

Kraftwerksstraße und die Zufahrt zum ehemaligen Kraftwerk

Am Westrand des Ortsteils befindet sich der Zschornewitzer See, im Volksmund „Gurke“ genannt, auf dem der Zschornewitzer Ruderclub trainiert in dem man aber auch sehr gut baden und schwimmen gehen kann. Der Sachsenburgsee, ein Angelgewässer, liegt am Ostrand des Ortsteils.